Kategorie-Archiv: Allgemein

Lukas

von HU-Gastbloggerin Kaya

23 Jahre / Geographiestudent aus der Nibelungenstadt Worms, die er mit den Worten beschreibt: „Worms hat schöne Ecken, sagen wir es so.“ / offen und locker kommt er rüber / seit drei Jahren lebt er in Berlin / das Studienfach ist vielleicht noch nicht ganz das Richtige, aber den Bachelorabschluss packt er noch mit ein / auch wenn der Alltag momentan stressig ist, ändern würde er nichts / „Man streitet sich und verträgt sich und ich liebe sie über alles“, sagt er über seine Familie / ob Piano oder Elektro, beim Musik hören geht ihm das Herz auf / sein Tag startet mit Kaffee (das ist ein Plural!) / Nach seinem Erasmus-Semester in Barcelona hat ihn die Stadt in ihrem Bann und er plant schon die Umsiedlung in die katalonische Hauptstadt, dann kann er endlich wieder auf den Straßen von Eixample wandeln / bei unserem Gespräch an der Spree kam trotz pöbelndem Sitznachbarn – „alles Fotzen“ nuschelt er, als wir uns setzen – auf unserer sonnigen Bank direkt lustige Stimmung auf / nach seinem Bewerbungsgespräch bei Flixbus letzte Woche hat er gemerkt, dass beruflicher Erfolg ihn euphorisch werden lässt / Hobbies? „Klar, Gerätequatsch und laufen“, mit Freunden kochen ist auch dabei / Außerdem reist er gern: „am liebsten lange und weit, aber kurz und nah geht auch.“ / Gefragt nach seiner Lebenssituation antwort er überzeugt: „Ich bereute nichts“.

Das Portrait ist entstanden im Rahmen des Kurses Online Journalismus – Recherchieren und Bloggen des Career Centers an der Humboldt Universität.

Der Hörtest – ein Angstauslöser?

von HU -Gastbloggerin Martina

Besuch des Geschäftes ,,Das Hörwerk“ in Schöneberg
Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob das Missverstehen von einigen Wörtern wie ,,Stahl oder Schal“ nicht ein ,,Versehen“ sondern ein vermindertes Hörvermögen sein könnte?

Krankenkassen und  Zeitungen berichteten, dass die Schwerhörigkeit in der Bevölkerung massiv zugenommen hat, gravierend auch bei   den Kindern und Jugendlichen. Mögliche Ursachen sind: Dauerhaftes Hören von zu lauter Musik beim Besuch von Clubs / Popkonzerten, aber auch die ,,gefährliche Dauerbeschallung“ über Mini-Kopfhörer wie es u.a. bei dem  Gebrauch von MP3 Playern der Fall ist.

Das Problem mit der ,,aufgeschobenen“  Schwerhörigkeit
Auf meine anfängliche eigene Vorrecherche und Frage  zur steigenden Anzahl von Schwerhörigen in der Bevölkerung, bekomme ich folgende Antwort von der Geschäftsinhaberin ,,Das Hörwerk“: Weiterlesen

Martina

Martina

In Berlin geboren und derzeit auch hier lebend/ hat eine abgeschlossene Berufsausbildung/ derzeit Studentin der Humboldt-Universität, sechstes Semester im Kombibachelor, Kulturwissenschaften und Geschichte aus Interesse/ „beide Fächer sind sich sehr ähnlich und passen gut zusammen“/ macht in den Semesterferien einen Kurs, Online Journalismus, aus Interesse und „natürlich der Leistungspunkte wegen“, sie selbst bloggt nicht, kann es sich aber vorstellen/ für die Zukunft plant sie den Masterabschluss/ nach dem Studium ins Ausland zu gehen, kann sie sich gut vorstellen/ in den alten Beruf zurückzukehren wäre eine weitere Möglichkeit, „gerne auch im Ausland“/ hat keine Kinder/ keine Haustiere, früher besaß sie zwei Wellensittiche, ein „pflegeleichtes Haustier“ wäre bei ihr auch heute willkommen, „eine Maus oder eine Ratte vielleicht“/ ein perfekter Tag muss für sie nichts besonderes sein, ein normaler Tag, mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, nicht zu warm und nicht zu heiß, stressfrei, „ohne Komplikationen und alles muss klappen“/

Das Portrait ist entstanden im Rahmen des Kurses „Online Journalismus – Recherchieren und bloggen“ des Career Centersan der Humboldt Universität.

 

Elisabeth Meyer-Renschhausen und die Urbanen Gärten

Elisabeth Meyer-Renschhausen und die Urbanen Gärten

Elisabeth Meyer-Renschhausen

Es ist Donnerstagnachmittag und ich steige aus der U2 an der Bülowstraße aus. Hier wohnt die langjährige Anwohnerin des Schöneberger Nordens, Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen. Wenige Minuten später stehe ich im Flur ihrer Berliner Altbauwohnung. Das Gemüse in dicken Einkaufstaschen tragend begrüßt sie mich herzlich und bietet mir aufmerksam samt Hausschuhangebot einen Platz an ihrem großen Küchentisch an. Einen Augenblick später liegen die Zwiebeln bereits zum schnibbeln auf dem Holzbrett bereit und nach fünf Minuten Bekanntschaft bezeichne ich die rothaarige Soziologin als Multi-Tasking-Talent. Während sie die Kürbissuppe für ihre Gäste vorbereitet, höre ich gebannt ihren Erzählungen zu, wie sie genau zu dem Zeitpunkt zum Tempelhofer Feld kam, als in ihrer direkten Nachbarschaft der Park am Gleisdreieck geplant wurde. Weiterlesen

Jule

Jule (23 Jahre alt) / ist in den Tag mit einer Dusche gestartet / ist gebürtige Schwarzwälderin, lebt aber seit über 3 Jahren in der Hauptstadt / steht kurz vor Ihrem Bachelorabschluss zur Betriebswirtin / mag Kaffee lieber als Tee / „Jule“ ist keine Abkürzung für Juliane oder Julia etc. / hätte sie die Wahl würde sie
lieber auf Koh Samui Urlaub machen, als in Kitzbühel, man schlussfolgernt sie ist also ein Sommermensch / hat ein Erasmus Semester in Barcelona gemacht / ihre Eltern mussten ihr einen zweiten Vornamen geben, da der Name „Jule“ (angeblich) geschlechtsneutral sei / geht lieber in eine Bar als in einen Club / neben dem Studium arbeitet sie als Verkäuferin im Einzelhandel / hat den Tag damit beendet die neueste Folge des „Tatort“ zu schauen

bookspeopleplaces – Ein Ort für Bücher und Nachbarschaft

bookspeopleplaces in der Kulmer Straße

von HU-Gastbloggerin Katharina

Mehr als nur ein Buchladen: Die Buchhandlung bookpeopleplaces in der Kulmer Straße bietet nicht nur eine großartige Auswahl an Architekturliteratur, sondern wird auch zu einem „Social Hub“ für den Kiez um die Potsdamer Straße.

Als ich an der Buchhandlung bookpeopleplaces ankomme, stehen Inhaber Peter Schmidt und seine Frau Maria draußen und plauschen mit ihrer Nachbarin, während Tochter Malu mit Straßenkreide den Gehsteig verziert. Die Nachbarin ist eine der Inhaberinnen der Kneipe DanTra’s nebenan, mit der die Schmidts guten Kontakt pflegen und die sie auch bei Veranstaltungen einbinden. Man kennt sich hier im Kiez – das ist den beiden sehr wichtig. Weiterlesen

Kunst & Gentrifizierung *Arbeitstitel*

Die Zeit, sie eilt und mit ihr verändert sich die Potsdamer Straße zusehends. Heute sind die StudentInnen des HU-Career Center 2017 für eine erste Begegnung im Gebiet. Sie werden hier recherchieren, Interviews führen und in Artikeln auch uns allen neue Aspekte unseres Kiez auf ihre Art und Weise bekannt machen.

Da ist es auch Zeit eine Nachlese zu betreiben. Drei StudentInnen des letzten Kurses im Frühjahr 2016 machten es sich zur Aufgabe, die Entwicklungen an der Potsdamer Straße zu beobachten und auch die Folgen zu bedenken. Das ist eine Mammutaufgabe und im Rahmen eines Semesterferienkurses nicht zu bewältigen. Doch Ihre Versuche sind Wert zu schätzen.

Hier Artikel Nummer 1
Hier Artikel Nummer 2

Es folgt der ambitionierte #Entwurf# einer Gastbloggerin vom Januar 2016. 

Sie kennen das alle bestimmt. Die Schwierigkeit einen guten Text zu verfassen. Tagelang schwammen mögliche Einleitungen durch meinen Kopf, bildeten sich aus Wissensmolekülen durch elektrische Impulse zwischen den Synapsen in Klümpchen, fügten und nährten sich von der klaren Brühe meiner grauen Zellen. Weiterlesen

Sprech-Café im Nachbarschaftstreff Tiergarten Süd

Von HU-Gastbloggerin Lisa

Sprech-Café im Nachbarschaftstreff Tiergarten Süd

Jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr findet in der Stadtbibliothek der Lützowstr. 27 ein Nachbarschaftstreff mit Flüchtlingen statt. Ich habe an dem Treffen teilgenommen, um mir das Ganze genauer anzusehen.

Kurz vor 16 Uhr. Das Café, dass ich betrete ist brechend voll, alle Tische sind bereits besetzt und eifrig werden neue Tische und Stühle bereit gestellt. Ich werde persönlich von den Veranstaltern und Helfern begrüßt und freundlich aufgenommen. Für eine lockere Atmosphäre stehen Wasserflaschen, Gläser und Knabbereien zu Verfügung. Ich setze mich an einen der neuen, noch leeren Tische und in weniger als zwei Minuten sitzen drei Flüchtlinge bei mir und wir beginnen schnell ein Gespräch. Weiterlesen

Lisa

von HU-Gastgloggerin Martina

Lisa scheint  eine motivierte Studentin zu sein, die sich noch am Anfang ihrer universitären Laufbahn  befindet. Sie studiert mit großem Interesse das Fach der Agrarwissenschaften. Das Studium macht ihr überwiegend sehr viel Spaß,was heutzutage beim Studieren nicht immer selbstverständlich scheint. Sie ist eine waschechte ,,Berliner Pflanze“, d.h. sie ist in Berlin geboren und lebt auch hier. Die Umgebung der Potsdamer Straße ist ihr persönlich bekannt.

Momentan ist sie noch ohne Kind und ,,Kegel“ und hat auch keinen Hund. Aber sie ist anderen tierischen Mitbewohnern sehr zugeneigt.

Tagtäglich begeistern sie ihre zwei Rennmäuse,die sie bei einem Berliner Züchter erworben hat.  Die Rennmäuse machen  sich ,,piepend“permanent bemerkbar  und sorgen stets für gute Stimmung in ihrer Wohnung.

Durch ihre ausgeprägte Affinität zu Tieren möchte sie am liebsten nach ihrem abgeschlossenen Studium in diesem Bereich beruflich beginnen. Ihr Wunsch wäre es, auf unterschiedlichen Bauernhöfen zu arbeiten.

Sie selber möchte dafür verantwortlich sein, evtl. im Rahmen einer Beschäftigung des öffentlichen Dienstes,als Hygienebeauftragte o.ä. dafür zu sorgen, dass es allen Tieren dort gut geht.

Im Übrigen   wäre ein perfekter Tag für sie, bei angenehmen 20 Grad und Sonne in einem Tierpark zu sein und  Tiere zu besuchen. Auch könnte es ein Besuch von speziell kleinen Hundewelpen sein, darauf ist sie aber nicht unbedingt festgelegt.

Das Portrait ist entstanden im Rahmen des Kurses Online Journalismus – Recherchieren und Bloggen des Career Centers an der Humboldt Universität.

 

 

 

 

„Bin ich schön?“ – fragt die schlitzblättrige Buche im Kleistpark

Von HU-Gastbloggerin Kaya

Naturdenkmale nahe der Potsdamer Straße. „Ahh, Bäume!“ denke ich beglückt, genau mein Thema. Seit einem forstwirtschaftlichen Unikurs und dem Buch von Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“ sind mir meine Waldspaziergänge noch lieber geworden. Bevor ich mir ‚meinen‘ Baum aussuche, sammele ich ein paar Fakten.

Auf der Liste der Berliner Naturdenkmale sind 605 Denkmale verzeichnet. Diese sei aber nicht aktuell, erfahre ich vom Bezirksamt; einige Bäume stehen nicht mehr. Neuausweisungen – so der Fachjargon – gab es wohl 2001 das letzte Mal. Aus der Liste wähle ich ‚meinen‘ Baum. Weiterlesen