Kategorie-Archiv: Einkaufen

Neueröffnung Maître Vite

Von HU-Gastbloggerin Senta

„Sie sind ja hier. Hallo, schön Sie zu sehen. Das ist ja klasse, Sie hier zu sehen. So geht das jetzt schon den ganzen Morgen,“ sagt Moni und strahlt. „So viele Potsdamerianer waren schon hier. Sie freuen sich sehr, dass das Maître Vite wieder einen Laden hat. Und ich freue mich, dass ich weiterhin an der Potsdamer dabei bin.

Maitre vite_06

Inhaber Dennis Pieczarka nickt bestätigend. „Seitdem die Schilder hier an den Fenster waren, habe ich immer wieder E-Mails und Nachrichten erhalten von Leuten, die wissen wollten, wann wir denn nun endlich aufmachen,“ sagt er. „Das ist schon sehr ermutigend.“ Weiterlesen

Handgefärbte Garne made in Schöneberg

Von HU-Gastbloggerin Ricarda

Als ich von der Pallasstraße in die Gleditschstraße abbiege, fällt mir zuerst der große AOK Komplex an der Straßenecke auf. Die Gleditschstraße selbst scheint wenig befahren zu sein und die Umgebung erweckt den Eindruck einer ruhigen Wohngegend. Vorbei an einem Malermeisterbetrieb, einem Physiotherapiezentrum und einer Hebammenpraxis, erreiche ich die Hausnummer 45. Ich trete einen Schritt zurück und ein Blick ins Schaufenster sagt mir, hier bin ich richtig. „Die Wollnerin“ steht dort in Großbuchstaben.

WollatelierDie Wollnerin“ heißt mit richtigem Namen Sabine Bornemann und hat hier im Viertel vor knapp vier Monaten das erste Wollgeschäft für handgefärbte Garne eröffnet. Handgefärbte Garne made in Berlin-Schöneberg, das ist wohl einmalig! Nachdem wir  es uns im hinteren Teil des Ladens an einem großen weißen Tisch gemütlich gemacht haben, halte ich mich gar nicht lange zurück und stelle Frau Bornemann die Frage der Fragen: Wie kommt man zu dieser Geschäftsidee? Weiterlesen

Seit 268 Minuten neu eröffnet – BIOSFERA

Donnerstag, 15. Januar, 2015, 12.28 Uhr
Elzbieta und Halil Bekmez haben dieses innere Lächeln von Menschen, die einen neuen, guten Weg einschlagen. Okay, ein bisschen müde wirken sie auch; kein Wunder. Denn vor gerade mal vier Stunden haben sie ihren Laden eröffnet.

BIOSEFRA – Naturkostladen Cafe&Bistro – Flottwellstraße 14.

Sefra_10

 

Sefra_12

Mo – Fr 8.00 – 19.00 Sa 8.00 – 14.00

Wir beide wollten schon seit längerem selbstständig arbeiten,“ sagt Elzbieta Bekmez. Da sie beide im Kiez, genauer in der Pohlstraße, leben und ihre Kinder hier in die KiTa gehen, ist es klar, dass ihnen die Bautätigkeiten in der Flottwellstraße nicht verborgen blieben. „Wir haben den Laden hier gesehen und alles weitere hat sich dann ergeben.“ Weiterlesen

Der Fahrraddoktor – Fahrrad und Antiquitäten

SCHNELL. UNKOMPLIZIERT. FAIR.

Geheimtipps_Fahrraddoktor_Portrait

Fatih Tonbul | Foto: Carmen Jasmyn Hoffmann

Fatih Tonbul fühlt sich wohl in der Potsdamer Straße – und seine Kunden fühlen sich wohl bei Fatih. Sein Laden ist eine Mixtur aus Fahrradwerkstatt und Schätzen aus vergangenen Zeiten. Einen platten Reifen flickt er sofort, der Fahrradbesitzer kann solange in den Antiquitäten stöbern. Schränke, Stühle und Porzellan bringen Sammlerherzen ins Schwärmen. Ein Händler war Tonbul schon immer. Mit neun Jahren lehrte sein Vater ihm das Feilschen. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage begriff er rasch und verdiente sich sein Taschengeld bereits zu Schulzeiten selbst. Von Werkzeugen bis zu Trends aus der Textilbranche: Tonbul war bei Mitschülern als mobiler Marktplatz bekannt und geachtet. In der Potsdamer Straße ist der gelernte Industriemechaniker sesshaft geworden, sein mobiler Markt trägt nun Wände und eine Tür. Der Schöneberger Kiez ist sei-ne alte und neue Heimat, eine vertraute Umgebung und „ein ungeschliffenes Juwel”, in der Tonbul stets ein offenes Ohr für seine Mitmenschen findet. Persönlich oder geschäftlich – der Unternehmer kümmert sich mit Leib und Seele um seine Kunden. ( Text: Göran Halit )

Geheimtipps_Fahrraddoktor_Karte

Potsdamer Straße 104
10785 Berlin
Mobil: 0178 937 69 93

Montag bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr

 

Haare braucht man für alles: Cocoon-Hairshop

von Gastbloggerin Rocio

2014-08-04 17.10.30

Melion Abraha

Dunkelbraun mit Rotstich“ bemerkt Melion Abraha fachmännisch zu mir, als er mir die verschiedenen Haarfarben seiner KundInnen aufzählt. Um uns herum dreht sich alles um Haare: Echthaar, Clip-ons, Extensions, Perücken, Instant Wave in allen nur erdenklichen Farben. An der Wand stehen zwei große goldene Spiegel, dort flechten Profis die Haarteile nach Wunsch direkt ein. Gerade steht dort sein Gepäck, morgen schon geht es in den Urlaub nach Eritrea, neben Berlin seiner zweiten Heimat. Wir befinden uns im Cocoon-Hairshop in der Potsdamerstraße 199. Draußen rauscht der Feierabendverkehr am hellerleuchteten Schaufenster vorbei. Innen herrscht ein geschäftiges Treiben, in dem sich Melion Abraha freundlich Zeit nimmt, um meine Fragen zu beantworten. Weiterlesen

Orient House – Brautmode und Abendkleider

STILVOLL, INDIVUDUELL, CHARMANT.

Nevin Ibrahim |Foto: Carmen Jasmyn Hoffmann

Bereits mit 20 Jahren startet Nevin Ibrahim in die Selbstständigkeit und besetzt seither eine Nische: Brautmode und Abendkleider für jeden Geschmack und speziell für die arabische und türkische Frau – passende Kopfbedeckungen und Accessoires runden die individuell gestalteten Unikate ab. Doch die Kulturenvielfalt und Neugierde der Menschen rund um die Potsdamer Straße wirbelt die konzeptionelle Ausrichtung des Ladens durcheinander. Hier schafft das Angebot die Nachfrage: Ihre Kunden kommen aus vielen Ländern der Welt, Kopftücher werden zu modischen Accessoires der westlichen Kulturen das Kopftuch zum Schal umfunktioniert. Stammkunden wissen nicht nur die Arbeit von Ibrahim zu ,schätzen, es ist auch die Freundlichkeit, der Charme und die Überzeugungskraft, die sie versprüht. Mittlerweile hat die Unternehmerin eine Änderungsschneiderei angegliedert, in der sie Kleider nach Wunsch anpasst und individualisiert. Keiner geht enttäuscht raus, sagt die Jungunternehmerin und weiß, dass es nicht minder an ihrer persönlichen Beratung liegt. Service ist meine Marke.

Geheimtipps_Orienthaus_KartePotsdamer Str. 155, 10783 Berlin
Telefon: 0176 56 45 09 22
www.orienthaus-berlin.dewww.facebook.com/orienthaus.berlin
Montag bis Freitag 11.00 bis 19.00 Uhr
 Samstag 11.00 bis 17.00 Uhr

Cocoon – Alles für das Haar

Persönlich, ehrlich, erfolgreich.

Geheimtipps_Cocoon_Bild

Melion Abraha | Foto: Carmen Jasmyn Hoffmann

Wenn Melion Abraha seine Geschichte erzählt, klingt es wie der berüchtigte amerikanische Traum: Vom ersten Dollar bis hin zur ersten Million mit Eifer, Mut und Willen. Seine Geschichte erzählt Abraha nicht so prunkvoll, wie es uns die Filmemacher lehren: Aber der Flüchtling aus Eritrea hat aus dem Nichts eine unternehmerische Existenz aufgebaut. Und das Geschäft läuft gut. Seine Läden locken nicht nur Anwohner jeglicher Couleur an, sondern auch die Prominenz: Hin und wieder auch Nina Hagen. Kein Louis Vuitton, sondern alles für die Haare gibts im Cocoon-Hair-shop Echthaar, Kunsthaar, Extensions und auch Pflegezubehör. Das Erstaunliche? Abraha berät persönlich, einen Spickzettel braucht er nicht: Preise und Produkte sind fest gespeichert und sein Rat ist stets ehrlich: Ich verkaufe meinen Kunden nur, was auch zu ihnen passt, so Abraha. Auch wenn der Unternehmer mittlerweile auch einen Laden am Gendarmenmarkt eröffnet hat, die Potsdamer Straße wird er so schnell nicht verlassen. Hier ist er aufgewachsen, hier fühlt er sich heimisch. Doch mit dem Erfolg wächst auch die Verantwortung. Diese Aufgabe nimmt Abraha an: r die junge Generation gilt er als Vorbild Arbeitsplätze zu schaffen, gerade für die jungen Erwachsenen ist für ihn ein wichtiger Aspekt.

Geheimtipps_Cocoon_KartePotsdamerstr. 199, 10783 Berlin
Telefon: 030 210 16 671

www.cocoon-beautycare.com info@cocoon-beautycare.com

Montag bis Freitag 9.30 bis 20.00 Uhr und Samstag 9.30 bis 18.00 Uhr

 

Text: Göran Halit

go public! Wo Karrieren entstehen

Von Gastblogger Volker Thomas

In diesen Räumen werden Karrieren gemacht. Donata Meyer und ihre Firmenpartnerin May-Brit Stabel von GoPublic! PR & Medienberatung/Berlin, sowie einige feste Mitarbeiter verhandeln Tourneen, vereinbaren Auftritte, stellen Künstler-Programme zusammen, gehen mit TV-Gewaltigen in Klausur und versorgen die Presse mit brandneuen Nachrichten über ihre Künstlerinnen und Künstler. Kurt Krömer wurde ua. zwischenzeitlich dort promotet, Eckart von Hirschhausen, der langmähnige Bülent Ceylan und seit ein paar Jahren ua. Murat Topal, ein Neuköllner Polizist, der sein Talent als Comedian entdeckt hat, sowie der Dresdner Kultcomedian Olaf Schubert. Weiterlesen

Vorsicht · Internet!

Von HU-Gastblogger Carsten

Überwachung und Abhörung. Foto: Alexander Altmann / pixelio.de

Überwachungsanlagen an einem Telefonmast. Foto: Alexander Altmann / pixelio.de

Wir werden belauscht, kontrolliert und sogar attackiert. Infizierte Seiten im Internet schleusen durch veraltete Browser oder Plug-Ins geschickt Viren und Trojaner auf die heimische Festplatte. Was im privaten Rahmen noch nicht gleich zu einer Katastrophe führt, kann in einem Unternehmen verheerende Folgen haben. Eine gestohlene Technologie kann durchaus das Aus für ein Unternehmen bedeuten. Genau diesen Gefahren wollen Matthias Blohm und Peter Ritter mit ihrem Unternehmen Digisec begegnen. Aber nicht nur das, sie gehen auch noch einen Schritt weiter.

Weiterlesen

Latex aus Leidenschaft

campingurlaubundvanillegeschmack

Geschrieben von HU-Gastbloggerin Christina

Die Wörter rubber und addiction in Verbindung mit Mode lassen im Kopf die wildesten Bilder entstehen. Nicht, wenn man in das Atelier des jungen , innovativen Modelabels Rub Addiction von Alexander Nemitz und seinem Mann kommt. „Früher war das Wort „addiction“ negativ belastet. Heute geht es uns um die Begierde und Hingabe zum Material Latex.“ sagt er. Latex und Mode? Ja! Rub Addiction verbindet seit 2009 beide Elemente mit Leidenschaft und bringt so ausgefallene Modelle hervor.

AlexundAngelinaDer Fetisch steht bei dem Label zwar im Vordergrund, aber: „Freizeitbekleidung und Alltagsfähigkeit wird von jedem selbst definiert.“, sagt Nemitz mit einem Lächeln. Latex ist allerdings noch nicht salonfähig, sondern vielmehr eine Nischenbranche. Aber genau das macht es so interessant – ein besonderes Produkt für einen besonderen Rahmen.

Im 2. Obergeschoss der Kurfürstenstraße 33 konstruieren und schneidern sechs Mitarbeiter die außergewöhnlichen Kleidungsstücke, die direkt nebenan verkauft werden. Alles unter einem Dach – heute eine Seltenheit, sagt Nemitz. Das Atelier präsentiert eine beeindruckende Auswahl an Fetisch-Mode. Von Gürteln und Unterwäsche, über Hosen, T-Shirts und Anzüge bis hin zu Masken bringt das Label Latex an den Mann und –  seltener – an die Frau. Nemitz sagt, dass Fetisch hauptsächlich von Männern ab 18 nachgefragt wird. Nach oben ist die Altersgrenze offen. Aber auch Mann und Frau als Pärchen kaufen bei dem Label ein. Und auch spezielle Wünsche werden gern entgegengenommen.

muttermilch

Darüber hinaus bekleidet Rub Addiction Foto-, Film- und Theaterproduktionen, wie zuletzt das Projekt des Fotografen Enrico Nawrath. Im Berliner Nachtclub „Berghain“ entstanden beeindruckende Bilder der Tänzer und Tänzerinnen des Berliner Staatsballetts. Rub Addiction hüllte sie in glänzendes Latex, das den entstandenen Bildern eine besondere Intensität verleiht. Das Latex zeichnet die Formen, Bewegungen und Geschmeidigkeit der Körper ab.

BildAttila neu1Auf die Frage, was das ungewöhnlichste Kleidungsstück war, das Rub Addiction bis dato fertigen durfte, antwortet Nemitz: „Ein Kostüm: einen Feuersalamander, der sich aufblasen ließ!“ Auch die ausgefallensten Wünsche werden also, wenn möglich, von den Schneiderinnen erfüllt. Gibt es etwas, was man bei Rub Addiction nicht kriegen kann? „Wir würden niemals etwas herstellen, bei dem jemand zu Schaden kommen könnte!“ sagt Nemitz mit Nachdruck. Sonst versucht das Label, jeden denkbaren Wunsch zu erfüllen.

Erst vor kurzem ist Rub Addiction in die Kurfürstenstraße 33 umgezogen, der alte Standort in Mitte wurde zu klein. „Wir sind hier sehr zentral, außerdem ist die Kurfürstenstraße Ecke Potsdamer Straße eine Ecke in Berlin, die einem Raum zum atmen lässt.“ Auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten erfuhr das Label zahlreiche Ablehnungen. Der neue Vermieter und auch jeder andere, der das Atelier betritt, merkt schnell, dass an der Mode nichts anrüchiges ist. Die Menschen, die die Latex-Mode verwirklichen, sind ganz normale und aufgeschlossene Leute.

spielzeug4

Neben dem Atelier veranstaltet das Label jeden dritten Freitag im Monat ab 22 Uhr die „Rubber Night“ im Club „Mutsch Mann’s“.

Fetisch oder nicht, Frau oder Mann – jeder kann etwas für sich finden. Schaut vorbei und entdeckt eure Leidenschaft zum Latex!

www.RubAddiction.eu, Kurfürstenstr. 33, 10785 Berlin

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Rub Addiction.