Kategorie-Archiv: Gewerblich

Ein Schatz – Vintage Style

Von HU-Gastbloggerin Magda

In Potsdamer Straße wurde der „Brillenschatz“ eröffnet. Er ist in einer Durchfahrt versteckt und man muss nach ihm wie nach einem Schatz suchen, sagt der Geschäftsführer. Und was versteckt der Brillenschatz?

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Der Gründer von Brillenschatz -Abdullah Demir war noch vor ein paar Jahren ein Musiker. Da er einerseits ein gut bezahlten Job haben wollte und sich andererseits in seinem beruflichen Leben auch mit seinem Hobby beschäftigen wollte, hat er lange nach einer neuen Geschäftsidee gesucht. Bei einem Flohmarktbesuch entdeckte der ganz ungewöhnliche Kunstobjekte – Brillen. Weiterlesen

Luxuriöse Brillen mit Baumwollanteil

Luxuriöse Brillen – in der Schweiz entworfen, in einem kleinen Dorf in Italien handgefertigt und in der Potsdamer Straße verkauft. Seit fast einem Jahr existiert hier zwischen Galerien und vielen Kebab Stationen ein sehr spezielles Geschäft – Shop VIU.

Von HU-Gastbloggerin Magda

Das Unternehmen wurde im Winter 2012/2013 in der Schweiz gegründet und produziert seitdem  Korrektur- und Sonnenbrillen mit hoher Qualität. VIU Brillen sind keine Massenwaren, sondern  nachhaltige Produkte, die zu 70% aus Baumwollen bestehen. Weiterlesen

Paṣam Baklava – Eine Bäckerei aus Tausendundeiner Nacht

Von Gastbloggerin Damjana Panic

Eine der besten Adressen um in Berlin eine leckere türkische Baklava zu genießen, ist das Paṣam Baklava in der Goebenstraße in Schöneberg. Im Schaufenster stehen wunderschöne große türkische Teekannen und erinnern an eine Zeit aus Tausendundeiner Nacht. Betritt man das Geschäft, kommt einem auch schon der süße Duft von frisch gemachtem Baklava entgegen: zehn verschiedene Sorten bietet der Familienbetrieb an. Typisch für die Füllung des türkischen Baklava sind die Pistazien.

Eine süße Sünde aus Tausendundeiner NachtDer Begriff „Baklava“ stammt aus dem Türkischen und hat Verwandtschaft zum Mongolischen mit dem Wort „Wickeln“. Baklava ist ein Gebäck aus Blätter- bzw. Filoteig, und wird je nach Region mit Walnüssen, Mandeln oder Pistazien gefüllt. Roh wird es in diverse Formen geschnitten oder einzeln gefaltet zusammengelegt, gebacken und während es noch heiß ist, mit Sirup aus eingekochtem Zuckerwasser übergossen und zum Abkühlen ruhen gelassen. Traditionell wird das Baklava mit starkem, schwarzem Mokka angeboten, wobei seine Bitterkeit durch die Süße des Baklavas aufgehoben wird. Weiterlesen

Forward-Fashion im Kiez


Skandinavisches Flair zwischen Edelstahl und Beton, geradlinig und schlicht. Im minimalistischen Stil präsentiert Acne Studios an der Potsdamer Straße seine neue Kollektion.
 

von HU-Gastbloggerin Cagla

Ein Dönerladen neben einem Sexshop, zwischen verschiedenen Galerien und der Kurfürstenstraße. So lässt sich die Potsdamer Straße in Berlin – Schöneberg wohl am einfachsten skizzieren. Die verschiedensten Unternehmen bilden einen Nachbarschaftskreis, jedes mit eigenen Charme. Die im Volksmund gern als  „Potse“ bezeichnete Straße punktet also mit Diversität, nicht nur bei Touristen –
„Teilweise zwielichtig, aber lebhaft“, beschreibt eine Passantin aus Berlin lächelnd die Umgebung. Die Straße wandelt sich und ihr Publikum mit ihr. Besonders durch die aneinandergereihten Modelabels. Weiterlesen

Kundschaft aus aller Welt

Vom Potsdamer Kiez aus stellt das in einem stillen Hinterhof gelegene Lager des Antiquariats Fundus weltweit lesehungrige Kunden zufrieden.

Von Hu-Bloggerin Nadia

Wenn man aus der U-Bahnhof Kurfürstenstraße auftaucht, ist man gleich mit der verkehrsreichen Potsdamer Straße konfrontiert. Man fühlt sich von unzähligen Reizen überfluchtet – ein Krankenwagen versucht sich mit seinem stechenden Sirenengeräusch Platz zu verschaffen. Viele Menschen  sind auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen und auf jeder Straßenseiten gibt es eine bunte und unzählige Reihenfolge von Geschäften und Unternehmern: Ein Schnäppchenladen, ein Restaurant, ein Dönerladen, eine Bäckerei, eine Bank, ein Blumenladen, ein Klamottenladen.

Was die Besonderheit der Potsdamer Straße zu ausmachen scheint, ist nicht nur ihre Lebendigkeit, sondern auch ihre Vielfältigkeit: Eine Zusammenkunft von koexistierenden Welten. Weiterlesen

Atelier Cevik – ein Laden voll kleiner Besonderheiten

cevik101Von HU-Gastbloggerin Charlotte

cevik103In einem kleinen Geschäft an der lauten Yorckstraße befindet sich eine interessante Ansammlung: Geschwungene Instrumentenkorpusse, Feilen aller Größen, delikate Muster in dünnen Holzplatten, eine Tasse Kaffee und ich, die abgesehen von der Blockflöte noch nie ein Instrument gespielt hat. Zum Glück ist Kazim Cevik mit dieser Konstellation vertraut und froh, sein Wissen über die Gegenstände in seinem Laden zu teilen.

Kazim Cevik war schon von klein auf von diesem Instrument fasziniert und beschloss die Musik zu seiner Karriere zu machen. In dem Konservatorium für türkische Musik Ege studierte er türkische Musik, Musiktheorie und Instrumentenbau. Er erklärt mir, dass es damals für Musiker üblich war, die Instrumente selbst zu bauen – was er selbst nun bereits seit 15 Jahren praktiziert. Weiterlesen

Ayan Filipino Streetfood: Das ist es!

Von Gastbloggerin Lisa

Seit einem Jahr kann man im „Ayan Filipino Streetfood“ traditionell philippinisch essen gehen und einen besonderen Teil der Potsdamer Straße auf sich wirken lassen.

Von der Potsdamer Brücke aus sind es fünf Minuten Fußweg zum „Ayan Filipino Streetfood“. Vorbei an Carglass, der Galerie Michael Janssen und dem Blumenstudio Bohner. Ein Kontrastprogramm zum aufgedonnerten Potsdamer Platz, von dem ich gerade komme. „Ayan“ lässt sich hier leicht als neuer Laden identifizieren. Weiterlesen

Nudeliges Vergnügen

Spaghetti in verschiedenen Formen

Nudeln in allen Formen und Farben.

Ein italienisches Sprichwort lautet: Die Pasta wartet nicht auf die Gäste, die Gäste warten auf die Pasta, soll heißen: die Pasta ist der  Mittelpunkt eines besonderen Essens – sie ist ein Heiligtum, das seines Gleichen sucht. Das weiß auch Melanie Fischer, ihr gehört das Pastawerk in der Bülowstraße. Sie hat ihre Leidenschaft für Pasta zum Beruf gemacht. Und damit eine Marktlücke in Berlin entdeckt. Weiterlesen

Wo Promis ihre Koffer lassen

Ich hab noch einen Koffer in Berlin, deswegen muss ich da nächstens wieder hin“, sang einst die schöne Sängerin und Schauspielerin Marlene Dietrich, die übrigens auch eine waschechte Schönebergerin war.

Koffer begleiten uns auf Reisen, stehen viel im Keller oder in der Abstellkammer, verstauben auf Schränken und werden, wenn es schnell gehen muss, hastig und grob gepackt. Wer sich einen wirklich guten Koffer leistet, weiß, dass der einen im wahrsten Sinne des Wortes um die Weltgeschichte begleitet. Was macht man aber, wenn der Koffer `mal kaputt ist? In unserer heutigen Wegwerfgesellschaft wird vermutlich schneller neues Reisegepäck gekauft, als man schauen kann. Doch die wirklich wertvollen, die bringt man zur Reparatur. Weiterlesen

Die Poetische Potse heute

Von HU-Gastbloggerin Nancy

Der Wandel in Berlin ist allgegenwärtig. Auch der Potsekiez hat sich im Laufe seiner Geschichte immer wieder verändert. Neuankömmlinge liessen sich hier nieder und haben durch ihre jeweils eigene Kultur Spuren im Kiez hinterlassen. Besonders in den Gründerzeitjahren bis in die Weimarer Republik hinein war das Gebiet um die Potsdamer Strasse das Mekka für Künstler und Kreative. Inspiriert vom literarischen Streifzug eines HU-Gastbloggers durch die literarische Potse habe ich mich auf den Weg gemacht, um zu erkunden, was aus den kulturellen Schauplätzen der Vergangenheit geworden ist. Weiterlesen