Der Hörtest – ein Angstauslöser?

von HU -Gastbloggerin Martina

Besuch des Geschäftes ,,Das Hörwerk“ in Schöneberg
Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob das Missverstehen von einigen Wörtern wie ,,Stahl oder Schal“ nicht ein ,,Versehen“ sondern ein vermindertes Hörvermögen sein könnte?

Krankenkassen und  Zeitungen berichteten, dass die Schwerhörigkeit in der Bevölkerung massiv zugenommen hat, gravierend auch bei   den Kindern und Jugendlichen. Mögliche Ursachen sind: Dauerhaftes Hören von zu lauter Musik beim Besuch von Clubs / Popkonzerten, aber auch die ,,gefährliche Dauerbeschallung“ über Mini-Kopfhörer wie es u.a. bei dem  Gebrauch von MP3 Playern der Fall ist.

Das Problem mit der ,,aufgeschobenen“  Schwerhörigkeit
Auf meine anfängliche eigene Vorrecherche und Frage  zur steigenden Anzahl von Schwerhörigen in der Bevölkerung, bekomme ich folgende Antwort von der Geschäftsinhaberin ,,Das Hörwerk“: Weiterlesen

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Martina

Martina

In Berlin geboren und derzeit auch hier lebend/ hat eine abgeschlossene Berufsausbildung/ derzeit Studentin der Humboldt-Universität, sechstes Semester im Kombibachelor, Kulturwissenschaften und Geschichte aus Interesse/ „beide Fächer sind sich sehr ähnlich und passen gut zusammen“/ macht in den Semesterferien einen Kurs, Online Journalismus, aus Interesse und „natürlich der Leistungspunkte wegen“, sie selbst bloggt nicht, kann es sich aber vorstellen/ für die Zukunft plant sie den Masterabschluss/ nach dem Studium ins Ausland zu gehen, kann sie sich gut vorstellen/ in den alten Beruf zurückzukehren wäre eine weitere Möglichkeit, „gerne auch im Ausland“/ hat keine Kinder/ keine Haustiere, früher besaß sie zwei Wellensittiche, ein „pflegeleichtes Haustier“ wäre bei ihr auch heute willkommen, „eine Maus oder eine Ratte vielleicht“/ ein perfekter Tag muss für sie nichts besonderes sein, ein normaler Tag, mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, nicht zu warm und nicht zu heiß, stressfrei, „ohne Komplikationen und alles muss klappen“/

Das Portrait ist entstanden im Rahmen des Kurses „Online Journalismus – Recherchieren und bloggen“ des Career Centersan der Humboldt Universität.

 

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Elisabeth Meyer-Renschhausen und die Urbanen Gärten

Elisabeth Meyer-Renschhausen und die Urbanen Gärten

Elisabeth Meyer-Renschhausen

Es ist Donnerstagnachmittag und ich steige aus der U2 an der Bülowstraße aus. Hier wohnt die langjährige Anwohnerin des Schöneberger Nordens, Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen. Wenige Minuten später stehe ich im Flur ihrer Berliner Altbauwohnung. Das Gemüse in dicken Einkaufstaschen tragend begrüßt sie mich herzlich und bietet mir aufmerksam samt Hausschuhangebot einen Platz an ihrem großen Küchentisch an. Einen Augenblick später liegen die Zwiebeln bereits zum schnibbeln auf dem Holzbrett bereit und nach fünf Minuten Bekanntschaft bezeichne ich die rothaarige Soziologin als Multi-Tasking-Talent. Während sie die Kürbissuppe für ihre Gäste vorbereitet, höre ich gebannt ihren Erzählungen zu, wie sie genau zu dem Zeitpunkt zum Tempelhofer Feld kam, als in ihrer direkten Nachbarschaft der Park am Gleisdreieck geplant wurde. Weiterlesen

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Jule

Jule (23 Jahre alt) / ist in den Tag mit einer Dusche gestartet / ist gebürtige Schwarzwälderin, lebt aber seit über 3 Jahren in der Hauptstadt / steht kurz vor Ihrem Bachelorabschluss zur Betriebswirtin / mag Kaffee lieber als Tee / „Jule“ ist keine Abkürzung für Juliane oder Julia etc. / hätte sie die Wahl würde sie
lieber auf Koh Samui Urlaub machen, als in Kitzbühel, man schlussfolgernt sie ist also ein Sommermensch / hat ein Erasmus Semester in Barcelona gemacht / ihre Eltern mussten ihr einen zweiten Vornamen geben, da der Name „Jule“ (angeblich) geschlechtsneutral sei / geht lieber in eine Bar als in einen Club / neben dem Studium arbeitet sie als Verkäuferin im Einzelhandel / hat den Tag damit beendet die neueste Folge des „Tatort“ zu schauen

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bookspeopleplaces – Ein Ort für Bücher und Nachbarschaft

bookspeopleplaces in der Kulmer Straße

von HU-Gastbloggerin Katharina

Mehr als nur ein Buchladen: Die Buchhandlung bookpeopleplaces in der Kulmer Straße bietet nicht nur eine großartige Auswahl an Architekturliteratur, sondern wird auch zu einem „Social Hub“ für den Kiez um die Potsdamer Straße.

Als ich an der Buchhandlung bookpeopleplaces ankomme, stehen Inhaber Peter Schmidt und seine Frau Maria draußen und plauschen mit ihrer Nachbarin, während Tochter Malu mit Straßenkreide den Gehsteig verziert. Die Nachbarin ist eine der Inhaberinnen der Kneipe DanTra’s nebenan, mit der die Schmidts guten Kontakt pflegen und die sie auch bei Veranstaltungen einbinden. Man kennt sich hier im Kiez – das ist den beiden sehr wichtig. Weiterlesen

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Kunst & Gentrifizierung *Arbeitstitel*

Die Zeit, sie eilt und mit ihr verändert sich die Potsdamer Straße zusehends. Heute sind die StudentInnen des HU-Career Center 2017 für eine erste Begegnung im Gebiet. Sie werden hier recherchieren, Interviews führen und in Artikeln auch uns allen neue Aspekte unseres Kiez auf ihre Art und Weise bekannt machen.

Da ist es auch Zeit eine Nachlese zu betreiben. Drei StudentInnen des letzten Kurses im Frühjahr 2016 machten es sich zur Aufgabe, die Entwicklungen an der Potsdamer Straße zu beobachten und auch die Folgen zu bedenken. Das ist eine Mammutaufgabe und im Rahmen eines Semesterferienkurses nicht zu bewältigen. Doch Ihre Versuche sind Wert zu schätzen.

Hier Artikel Nummer 1
Hier Artikel Nummer 2

Es folgt der ambitionierte #Entwurf# einer Gastbloggerin vom Januar 2016. 

Sie kennen das alle bestimmt. Die Schwierigkeit einen guten Text zu verfassen. Tagelang schwammen mögliche Einleitungen durch meinen Kopf, bildeten sich aus Wissensmolekülen durch elektrische Impulse zwischen den Synapsen in Klümpchen, fügten und nährten sich von der klaren Brühe meiner grauen Zellen. Weiterlesen

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Sprech-Café im Nachbarschaftstreff Tiergarten Süd

Von HU-Gastbloggerin Lisa

Sprech-Café im Nachbarschaftstreff Tiergarten Süd

Jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr findet in der Stadtbibliothek der Lützowstr. 27 ein Nachbarschaftstreff mit Flüchtlingen statt. Ich habe an dem Treffen teilgenommen, um mir das Ganze genauer anzusehen.

Kurz vor 16 Uhr. Das Café, dass ich betrete ist brechend voll, alle Tische sind bereits besetzt und eifrig werden neue Tische und Stühle bereit gestellt. Ich werde persönlich von den Veranstaltern und Helfern begrüßt und freundlich aufgenommen. Für eine lockere Atmosphäre stehen Wasserflaschen, Gläser und Knabbereien zu Verfügung. Ich setze mich an einen der neuen, noch leeren Tische und in weniger als zwei Minuten sitzen drei Flüchtlinge bei mir und wir beginnen schnell ein Gespräch. Weiterlesen

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Lisa

von HU-Gastgloggerin Martina

Lisa scheint  eine motivierte Studentin zu sein, die sich noch am Anfang ihrer universitären Laufbahn  befindet. Sie studiert mit großem Interesse das Fach der Agrarwissenschaften. Das Studium macht ihr überwiegend sehr viel Spaß,was heutzutage beim Studieren nicht immer selbstverständlich scheint. Sie ist eine waschechte ,,Berliner Pflanze“, d.h. sie ist in Berlin geboren und lebt auch hier. Die Umgebung der Potsdamer Straße ist ihr persönlich bekannt.

Momentan ist sie noch ohne Kind und ,,Kegel“ und hat auch keinen Hund. Aber sie ist anderen tierischen Mitbewohnern sehr zugeneigt.

Tagtäglich begeistern sie ihre zwei Rennmäuse,die sie bei einem Berliner Züchter erworben hat.  Die Rennmäuse machen  sich ,,piepend“permanent bemerkbar  und sorgen stets für gute Stimmung in ihrer Wohnung.

Durch ihre ausgeprägte Affinität zu Tieren möchte sie am liebsten nach ihrem abgeschlossenen Studium in diesem Bereich beruflich beginnen. Ihr Wunsch wäre es, auf unterschiedlichen Bauernhöfen zu arbeiten.

Sie selber möchte dafür verantwortlich sein, evtl. im Rahmen einer Beschäftigung des öffentlichen Dienstes,als Hygienebeauftragte o.ä. dafür zu sorgen, dass es allen Tieren dort gut geht.

Im Übrigen   wäre ein perfekter Tag für sie, bei angenehmen 20 Grad und Sonne in einem Tierpark zu sein und  Tiere zu besuchen. Auch könnte es ein Besuch von speziell kleinen Hundewelpen sein, darauf ist sie aber nicht unbedingt festgelegt.

Das Portrait ist entstanden im Rahmen des Kurses Online Journalismus – Recherchieren und Bloggen des Career Centers an der Humboldt Universität.

 

 

 

 

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„Bin ich schön?“ – fragt die schlitzblättrige Buche im Kleistpark

Von HU-Gastbloggerin Kaya

Naturdenkmale nahe der Potsdamer Straße. „Ahh, Bäume!“ denke ich beglückt, genau mein Thema. Seit einem forstwirtschaftlichen Unikurs und dem Buch von Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“ sind mir meine Waldspaziergänge noch lieber geworden. Bevor ich mir ‚meinen‘ Baum aussuche, sammele ich ein paar Fakten.

Auf der Liste der Berliner Naturdenkmale sind 605 Denkmale verzeichnet. Diese sei aber nicht aktuell, erfahre ich vom Bezirksamt; einige Bäume stehen nicht mehr. Neuausweisungen – so der Fachjargon – gab es wohl 2001 das letzte Mal. Aus der Liste wähle ich ‚meinen‘ Baum. Weiterlesen

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Portrait Kaya

von HU-Gasbloggerin Jule

Wir stellen uns vor. Kaya – „ Der Name kommt aus der Türkei und ist dort ein Männervorname“. So starteten also Kaya, welche keine türkischen Wurzeln in sich trägt und auch voll und ganz dem Bild einer Frau gleicht, und ich unser gemeinsames Interview. „Wollen wir zum Wasser? Es ist so schön draußen.“
Überrascht stelle ich auf der sonnigen Bank sitzend fest, sie kommt aus Berlin. Ja eine wahre Berlinerin, wie es im Volksmund so gerne gesagt wird. Ein Studium außerhalb der Hauptstadt wäre für sie keine Option gewesen – „mein Liebster und meine Familie sind hier“. Diese ließ sie nur für eine begrenzte Zeit nach dem Abitur zurück.
„Ein halbes Jahr war ich in Westafrika“. Hier hat sie ihre Liebe zu exotischem Essen entdeckt. Während dem Bachelor war sie nochmals für zwei Monate im Ausland (Ecuador). Dieses mal für ein Praktikum. Eine längere Urlaubsreise brachte sie zwischendurch nach Südostasien.
Mittlerweile befindet sich die in Schöneberg lebende Kaya am Ende ihres Masterstudiums. „Integrated Natural Ressource Management studiere ich. Du kannst auch einfach INRM schreiben.“ Um ihren Pflichten nachzugehen nimmt sie für die Vorlesungen einen 40 minütigen Weg mit der S-Bahn auf sich. „Die meisten Kurse sind leider nicht so spannend“, lacht sie. Nun fehlt ihr nur noch ein Punkt, um mit Ihrer Masterarbeit loslegen zu können. Diesen sammelt Sie bei dem Career Center Kurs „Online-Journalismus – Recherchieren und Bloggen“. Ob sie sich über diesen letzten einzuholenden Punkt ärgert? „Nein. Ich finde die Kurse des Career Centers spannend und möchte davon noch mehr besuchen.“
Sobald Kaya das Studium abgeschlossen hat möchte sie mit ihrem Freund auf Weltreise gehen und danach auf’s Land ziehen und ihr eigenes Gemüse anbauen.

Das Portrait ist entstanden im Rahmen des Kurses Online Journalismus – Recherchieren und Bloggen des Career Centers an der Humboldt Universität.

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