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Der Tod ist bunt – und blüht

Von HU-Gastbloggerin Nadine Arndt

Wir kennen uns schon lange
Der Phönix und ich
Ich lehrte ihn zwei Worte
Damit er mit mir spricht:
Ende Neu
(Einstürzende Neubauten – Ende Neu)

Düster wirkende alte Eiben und Efeu, verwitterte Grabmale mit schon lange nicht mehr lesbaren Inschriften, gebeugte Frauen in Schwarz die mühsam das welke Laub auf einem Grab entfernen. Stille und Trauer.
So stellt man sich einen typischen Friedhof vor. Doch der Alte Sankt Matthäus-Kirchhof in der Großgörschenstraße entspricht diesem Bild nicht.
Im Norden Schönebergs, am äußersten Rand der berühmten „Roten Insel“ liegt er – ein traditionsreicher Friedhof mit wechselvoller Geschichte.

1856 geweiht war er Begräbnisstätte wohlhabender Kaufleute, Künstler und Wissenschaftler.

Noch heute zeugen viele opulent gestalteten Gräber, Gruften und Mausoleen aus der Gründerzeit vom Reichtum der hier Begrabenen und bieten einen ungewöhnlichen Kontrast zu den vielen, mit Pflanzen, Keramikkatzen, Windspielen, Regenbogenflaggen und roten AIDS-Schleifen liebevoll geschmückten Gräbern aus neuerer Zeit.
Doch beinahe wären die Wirren der Zeit auch dem Kirchhof zum Verhängnis geworden: die Umbettungen auf den Südwestkirchhof in Stahnsdorf,  die zunächst Platz schaffen sollten für Albert Speers monumentale Nord-Süd-Achse, wurden abgelöst von Krieg und Zerstörung und Vergessen & Verfall bis in die 1970er Jahre tat ein Übriges.

Die Liste der hier begrabenen mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten ist lang: Neben den Gebrüdern Grimm, Kaufmann Bolle und dem Mediziner Rudolf Virchow liegen hier auch die Frauenrechtlerinnen Hedwig Dohm und Minna Cauer und die Schriftstellerin May Ayim; den Verschwörern vom 20. Juli 1944 um Graf von Stauffenberg ist ein Gedenkstein gewidmet – nach ihrer Hinrichtung wurden sie hier begraben, aber später von den Nazis ausgegraben und verbrannt, ihre Asche wurde in den Riesenfeldern verstreut.

Auch Ton Steine Scherben-Sänger Rio Reiser hat hier inzwischen seine letzte Ruhestätte gefunden. Vor einem Jahr wurde er von Fresenhagen auf den Matthäus-Kirchhof umgebettet.


Der „König von Deutschland“ ist allerdings nicht der einzige schwule Aktivist der hier begraben ist. Neben der berühmten Berliner Tunte „Ovo Maltine“ findet sich hier auch das Grab des im Jahr 2000 verstorbenen Napoleon Seyfarth, der mit seinem autobiographisch inszenierten Roman „Schweine müssen nackt sein“ als erster deutschsprachiger Autor offensiv mit seiner AIDS-Erkrankung umging.



Da paßt es dann auch ins gar nicht düstere Bild, daß das auf dem Friedhofsgelände gelegene „Café Finovo“ von Bernd Boßmann – in der Berliner Tuntenszene besser bekannt als „Ichgola Androgyn“ – betrieben wird.


Das in einem alten Latrinenhaus gelegene Café ist wohl DAS Aushängeschild einer der ungewöhnlichsten Friedhöfe der Stadt. Das Café nebst Blumenladen „Roter Mohn“ bietet neben Blumen, Kränzen und Trauergestecken auch täglich frisch gebackenen Kuchen und kleine Leckereien, einen Raum für Trauerfeiern, die Selbsthilfegruppe für die Eltern von „Sternenkindern“ sowie für die mobile Sozialberatung durch den „Hartzer Roller“.

Doch wie kommt man dazu, ein Café auf einem Friedhof zu eröffnen?
Bernd Boßmann ist schon um das Jahr 2000 das leer stehende Haus aufgefallen. Der Tod des engen Freundes Ovo Maltine im Jahr 2005 führte dann zu regelmäßigen Besuchen auf dem Friedhof und zur Idee, einen Ort für die existenziellen Bedürfnisse von Menschen schaffen: Weinen, Lachen, Essen und Trinken, Ausruhen und vor allem: Kommunikation.
Boßmann merkt kritisch an: „Friedhöfe sind nicht für die Lebenden gemacht, der Gang auf den Friedhof ist für die meisten Menschen reine Pflicht.“
Auf den Matthäus-Kirchhof hingegen soll man gerne kommen.

Der Name „Finovo“ ist abgeleitet von den lateinischen Wörtern für „Ende“ und „neu“ – das einzelne „n“ in der Mitte des Wortes soll daran erinnern, daß aus dem, was endet (finis), immer auch schon das Neue beginnt (novus). In diesem Sinne steht es auch für die ewige Wiederkehr.
Der ehemalige Krankenpfleger mag es nicht, daß der Tod so häufig einseitig negativ dargestellt und das Leben überbewertet wird. Leben und Tod gehören zusammen und was „besser“ ist, sollte aus der Perspektive des Einzelnen betrachtet werden. Für einen Sterbenden, für einen Kranken mit unerträglichen Schmerzen, für einen Hoffnungslosen kann der Tod das Ziel der Sehnsucht werden und die Erlösung versprechen während das Leben nur noch eine Bürde ist. So sind auch Geboren-Werden und Sterben für ihn einfach nur Phasen des Übergangs die nicht pauschal positiv oder negativ gewertet werden sollten.

Der Cafébesitzer ist auch im Vorstand es Vereins „Efeu e.V.“ der sich nicht nur der Erhaltung des Friedhofs widmet, sondern auch mit Infomappen zu Themen wie „Frauen“ oder „Kreuz und Queer“, Vorträgen & Führungen die Lebendigkeit des Kirchhofs unterstreicht. Das Projekt „Kinder und Kirchhof“, das Kindern den Friedhof mit all seinen existenziellen Themen näher bringen soll, wird nicht ganz so häufig in Anspruch genommen, dafür ziehen die verschiedenen Themenführungen immer wieder Interessierte an.
Der „Garten der Sternenkinder“ ist ein Platz für die „Sternenkinder“, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstarben. Hier finden sie ihre liebevoll von Eltern & Geschwistern gestaltete letzte Ruhestätte.


Die Elterngruppe, die sich in den Räumen des Cafés trifft, ist eine Selbsthilfegruppe – abseits von professionellen Therapien wird hier auf das Prinzip „von Mensch zu Mensch“ gesetzt.
Im Eingangsbereich des „Finovo“ finden sich dann neben den Themenmappen auch Bücher zu Trauerarbeit, Begräbnisritualen und Werke der Gebrüder Grimm, von Rio Reiser, Hedwig Dohm oder May Ayim.
Individualität und Selbstentfaltung werden hier groß geschrieben – niemandem soll ein „richtiger“ Umgang mit dem Tod, mit dem Begräbnis, mit dem Glauben, eine „richtige“ Art zu leben und zu fühlen aufgezwungen werden, und so ist auf diesem besonderen Fleckchen Erde jeder ein gern gesehener Gast – die regelmäßigen Besucher mit Harke und Gießkanne ebenso wie die neugierigen amerikanischen Touristen, der ältere, türkische Anwohner, der hier seinen schwarzen Tee trinkt, ebenso wie die junge Mutter, die hier nur schnell ein paar Blumen für eine Feier kaufen will.
Für den Idealisten Boßmann ist das „Gemeindearbeit“. Gemeinde definiert er als Gemeinschaft – das Zusammengehörigkeitsgefühl und die gewachsenen Strukturen im Kiez, die Offenheit für neue Menschen, die Rechte und Pflichten, die sich aus dem Zusammenleben verschiedener Menschen ergeben. Füreinander da sein: für ihn ist das die Basis der Religionen, sich in aller Unterschiedlichkeit respektvoll begegnen können, die Idee des Cafés. Von Besuchern aufgrund seines Schwul-Seins diskriminiert wurde er noch nicht, merkt er an. Und sagt weiter: „Es ist das absolut Unsinnigste, sich selbst zu verleugnen.“ Er ist überzeugt davon, daß, wer sich & sein Sein versteckt, so erst recht Ablehnung, Feindschaft & Diskriminierung herausfordert.

Einfach ist das Leben als Engagierter trotzdem nicht – das ewige Ringen mit den Behörden um die verschiedenen Genehmigungen, fehlende Subventionen, immer wieder die Angst um die Existenz der vielen Projekte.
„Mit Hartz IV hätte ich mehr Geld“, so der trockene Kommentar zum nicht enden wollenden Kampf als Selbstständiger und Ehrenamtlicher.
Einen Kampf hat er allerdings schon gewonnen: Seine „Berlinade“, eine in zwei Geschmacksrichtungen erhältliche Limonade, deren Verkaufserlös in alternative Projekte fließen soll, darf auch weiterhin so heißen. Die Klägerin Bionade scheiterte vor Gericht mit ihrem Vorwurf der Produktpiraterie.

Einen leckeren Birnen-Käsekuchen und viele Eindrücke später, in der Beobachtung des bunten, herzlichen Treibens auf dem Friedhofsgelände wird mir dann eines klar: Friedhöfe sind lebendige Wesen mit einem ganz eigenen Charakter.

Einladung zum 2. Planungsforum für den Westpark

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Gleisdreieck

Nun schon seit mehreren Jahren verfolge ich die Diskussionen, die sich um die Neugestaltung des Gleisdreiecks erst zum Ost- und nun zum Westpark ranken. Ein teilweise erbitterter Streit, wo ich teils den Verdacht hegte, manch selbsternannte BeschützerInnen kämpfen um einzelne Grashalme.  Dann besuchte ich Veranstaltungen und Planungsforen, auf denen mir die PlanerInnen und Bezirksbeauftragten sehr radikal niedermähend vorkamen. Dann wiederum erlebte ich in email-Diskussionen die heißen Auseinandersetzungen zwischen AnwohnerInnen und NaturschützerInnen. Hinzu kam im vergangenen Jahr die Erweiterung der Planungen und Initiativen über die Yorckstraße hinweg in die Bautzener Straße, wo der Park ja seine Verlängerung finden wird.

Doch all dies zusammen genommen ist für mich letztendlich eine fruchtbare Diskussion um öffentliches Gelände, die an anderer Webstelle fachkundig (und kontrovers) zu verfolgen sind.

Gleisdreieck-Blog

Landwehrkanalblog

Anwohnerinitiative Flaschenhals – Bautzener Straße

Im November 2009 gab es die erste öffentliche Veranstaltung auf der Westseite des Parkes. Danach formierte sich eine Gruppe von QuartiersrätInnen aus Tiergarten-Süd und Schöneberg-Nord, die aktiv in den Planungen eingebunden wurden. Durch ihre regelmäßigen Berichte und auch Veranstaltungen gaben Sie meines Erachtens auch der Bevölkerung hier an der Potsdamer Straße die Möglichkeit, Wünsche zu äußern und Entwicklungen mitzuverfolgen.

Morgen werden die Ergebnisse präsentiert. Ich leite die Einladung der QuartiersrätInnen hiermit gerne weiter.

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Gleisdreieck - Diskurs nach der Begehung am 17. April 2010 in der POG

Liebe Anwohner, Mitstreiter, an der Planung zum Westpark Interessierte,

über viele Jahre hinweg war das Gelände des Gleisdreiecks sich selbst überlassen. So manche  (Berliner) Pflanze konnte hier ungestört Wurzeln treiben. Viele Erinnerungen sind mit dem Gelände verbunden für die, die hier schon immer Ausgleich zur Betriebssamkeit der Großstadt gefunden haben. Und nun verändert sich dieses Gelände. Hoch und vielfältig sind die Erwartungen an den neuen Park.

In dem Prozeß der Bürgerbeteiligung zum Westpark war Ihr Input wichtig. Ihre Kritik, IhreAnregungen, Bedenken und Wünsche sind in die Arbeit der projektbegleitenden Arbeitsgruppe mit eingeflossen und haben so die Planungen nachhaltig verändert. Diesen neuen, überarbeiteten Plan möchten wir Ihnen als AnwohnervertreterInnen gemeinsam mit GRÜN Berlin vorstellen.

Einladung zum 2. Planungsforum zum Westpark
Montag, 27. September 2010 ab 18.00 Uhr
im Gemeindesaal der 12 Apostel Kirchgemeinde, Apostelkirchplatz 1, 10783 Berlin
(Nähe U-Bahnhof Kurfürstenstr.)

Die Quartiersräte des Schöneberger Norden und des Magdeburger Platzes werden gemeinsam mit den Planern vom Atelier Loidl und GRÜN Berlin den überarbeiteten Entwurf vorstellen. Es gibt genügend Zeit für Fragen und Antworten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und eine rege Beteiligung am 2. Planungsforum.
Im November planen wir speziell für Senioren / Rollstuhlfahrer eine weitere Vorstellung des Parkentwurfs.

Herzliche Grüße
und noch ein schönes Wochenende

Gabriele Hulitschke
im Auftrag der AG ‘Gleisdreieck’ der Quartiersräte Magdeburger Platz und Schöneberger Norden

Zucchini – Euphorie

Ich bin ein Stadtmensch. Ich kaufe Zucchini im Supermarkt, im Bioladen oder auf dem Markt. Ich gehe nicht durch grüne Beete, hebe Blätter an und pflücke Zucchini vom Strauch. Bis vorgestern wusste ich auch nichts von Zucchiniblüten, geschweige denn davon, dass diese gefüllt eine Delikatesse sind.

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Vorgestern war ich mal wieder im Familiengarten Kluckstraße. Ging durch lauter grüne Beete und bekam eine Zucchini geschenkt – direkt vom Strauch. Faszinierend für mich.

Der Familiengarten wurde im April eröffnet. Das Areal teilen sich verschiedenen Jugendeinrichtungen und Beratungsstellen. Es gibt viel grüne Fläche, Spielgeräte, Platz zum Austoben. Und die Parzellen, die von AnwohnerInnen im Kiez bewirtschaftet werden.

Dann gibt es das Projekt Pizza- und Kräutergarten, das von Gabriele Koll und Regine Bräuer geleitet wird. Kreisrund wie eine Pizza ist ein Beet und darin wachsen Tomaten und Kräuter, also Dinge, die für eine Pizza gut und lecker sind. Nebenher auch Kürbisse, Auberginen, unzähliges anderes und eben Zucchini. An diesem Nachmittag gibt es Pesto, hergestellt aus eigenen Gartenkräutern.

Die Beete werden gemeinsam mit Kindern aus dem Quartier gepflegt. Sie bauen ihre eigenen Pizzazutaten an, lernen Teig herzustellen und backen sich dann ihre eigene Pizza im Lehmofen. Stadtkinder, mitten in Berlin.

Eine Gartenlektion ist nicht so ganz geglückt. JedeR weiß, dass es in der Kluckstraße nicht nur einen Fuchs, sondern auch unzählige Kanninchen gibt. Also wurden in einem Beet lauter Dinge angepflanzt, die Kanninchen garantiert, aber auch garantiert nicht essen, vor denen sie einen großen Bogen machen. Pustekuchen! Genau an dieser Stelle grub sich eines der Tiere einen ganzen Bau. Deshalb wurde ihm ein Denkmal gesetzt.

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In einem anderen Beet entdecke ich einen Schuh und mache meine Begleiterin, Esra Aydin, darauf aufmerksam. Bei mir Stadtfrau stehen Schuhe im Schrank oder in der Diele. Ich hab doch keine Ahnung, dass Schuhe in Beete gelegt werden, weil wegen des Menschengeruchs die Kanninchen dann nicht dorthin kommen.

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Esra Aydin erzählt, dass viele AnwohnerInnen regelmäßig kommen, um ihre Beete zu pflegen. Jetzt im ersten Jahr sammeln alle ihre Erfahrungen. Wo ist es schattig, was kann dort wachsen? Welcher Boden ist gut für welche Pflanzen? Wenn jemand in Urlaub ist, wird das Beet von den NachbarInnen mit gepflegt. Die meisten haben Gemüse angepflanzt. Viele haben sich den ganzen Sommer über vom Salat von der eigenen Parzelle ernährt. Alle Beete strotzen vor Grün.

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Und es gibt Merkwürdigkeiten zu bestaunen. Die Sonnenblume mit den vielen Blüten aus einem Stamm.

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Die Bohnenstauden, die sich mit der Birke wunderbarst angefreundet haben.

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Ich lade Sie ein, zu einem Gartenspaziergang

Berlin-Mitte, Quartier: Tiergarten-Süd.

Frisch gefeuert – Pizza ahoi

Der Lehmofen im Familiengarten Kluckstraße ist fertig. Ein großes Dankeschön an Jörg Borchardt, Anwohner und Quartiersrat, der die Bauarbeiten ehrenamtlich und mit viel zeitlichem Engagement betreut hat.

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Wo ist die Pizza? Wann ist es denn endlich soweit?

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Die Herstellung jeder Pizza erfolgt nach eigenen Rezepten, Herstellungmethoden und so ist die Freude und der Hunger noch mal doppelt so prima.

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Guten Appetit!

Spieltag 15 – WM an der Potse

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Spanien

Francisco Expósito González
Seit Urzeiten in Deutschland, kam als Gastarbeiter und blieb, man sieht ihn zu Fuß und per Fahrrad den Kiez durchstreifen, Herz, Seele und Präsident des Spanischen Seniorenzentrum in Berlin e.V., ein Club, der sich Donnerstags und Samstags von 16 bis 20 Uhr im Seniorenzentrum Bülowstraße 94 trifft, unter anderem zum Bingo spielen, Reminszenzen austauschen und auch mit den deutschen Nachbarn zum Austausch, all dies zu sehen auf you tube spanisch

Schweiz

Schweiz

Schöne Aussichten
Markus brachte sich Grassamen aus seiner Heimat Schweiz mit und pflanzte sie auf den Balkon, wo sie wucherten und zu einer Bergwiese wurden, mitten in Schöneberg passiert, im Pallasseum, ob die Samen noch immer Früchte tragen ist zur Zeit nicht bekannt, doch kam auch der Schweizer Schriftsteller Gerhard und las Balkongeschichten, das alles passierte als Schöne Aussichten, kuratiert und veraustellt 2005 von Martina Kneis und Kathrin Henneberger.

Quartiersräte informieren sich über den ‘Flaschenhalspark’

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In Vorbereitung auf das nächste Werkstattgespräch im Rathaus Schöneberg am 24.06.2010 um 18.00 Uhr lädt die AG ‘Gleisdreieck’ des Quartiersrat Schöneberger Norden und des Quartiersrats Magdeburger Platz die Ratsmitglieder der QM-Gebiete in der kommenden Woche zu einer Begehung des Geländes ein.

Der ‘Flaschenhalspark’ schließt unmittelbar an den ‘Westpark’ an und meint die Flächen von der Yorckstraße bis zur Monumentenbrücke. Auch um diese Flächen wird konstruktiv gestritten und AnwohnerInteressen stehen im Diskurs zu vorläufigen Planungen des Senats.

In diesem Zusammenhang gibt es bereits die Unterschriftenaktion “Grünflächen statt Lagerhallen” – Grünzug für die gesamte Bautzener Straße. Informationen hierzu auf potseblog per Klick

„Durch die Resonanz auf die Führung über das Gelände des zukünftigen Parks auf dem Gleisdreieck haben wir gemerkt, das man über einen Termin vor Ort sehr schnell einen Bezug zum Thema aufbauen kann und sich Kompetenz und Neugier erwirbt,“ schreibt die AG. „Es ist wichtig sich zu vernetzen und auszutauschen. Unser Kontakt zu Anwohnern im Rahmen der Diskussionsveranstaltungen zum Westpark zeigt, wie wichtig Bürgerbeteiligung an Planungsprozessen für öffentliche Flächen ist und das dies auch nachhaltig der Arbeit des QR im Quartier dient.“

Erko Basmann, der sich in der AIF Bautzener Straße und als Quartiersrat für sinnvolle Lösungen engagiert, wird gemeinsam mit Matthias Bauer, Quartiersrat und Betreiber des Gleisdreieck-Blogs,  die Begehung führen, Fragen beantworten und viele Hintergrundinformationen geben.

In regelmäßigen Abständen und in Vorbereitung auf die Sitzungen der  Projektbegleitenden Arbeitsgruppe  zum Gleisdreieck lädt die AG Gleisdreieck der Quartiersräte Schöneberger Norden und Magdeburger Platz ein, um mit den AnwohnerInnen in Kontakt zu bleiben und Anregungen aufzunehmen. Die 2. Diskussionsveranstaltung fand am 27. Mai im Mediationszentrum statt.

Dort konnten die AnwohnerInnen unter anderm von Matthias Bauer erfahren, dass die GrünBerlin GmbH eine Ausschreibung ins Netz gestellt hat, die vollendete Tatsachen schaffen kann bevor die Planungen offiziell zum Abschluss gekommen und wichtige politische Entscheidungen getroffen worden sind. Über dieses Dilemma wurde dann detailliert einige Tage später auf dem Gleisdreieck-Blog berichtet.

“Grünflächen statt Lagerhallen” – Grünzug für die gesamte Bautzener Straße

Auftakt zur Unterschriftenaktion als Vorbereitung für das nächste Werkstattgespräch des Bezirksamtes Tempelhof Schöneberg zur Gestaltung des Grünzuges zwischen Gleisdreieckpark und Südgelände

Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der AnwohnerInnenInitiativie – Bautzener Straße, aus Quartiersrat Schöneberg-Nord und einigen AnwohnerInnen rund um den St. Matthäus Kirchhof hat sich kurzfristig zusammengefunden und die beigefügte Aktion entwickelt. Die Mitglieder und Sympathisanten der AIF-Bautzener Straße wurden abschließend befragt und haben die Aktion einmütig unterstützt.

Diese Arbeitsgruppe bittet um Mithilfe bei allen, die im Schöneberger Norden oder im übrigen Bezirk Tempelhof-Schöneberg Verantwortung tragen und gemeldet seid:

Unterstützt unsere Aktion, hängt das Flugblatt bei Euch aus, sammelt Unterschriften, werbt in Eurem Umfeld, gebt uns Tipps für Veranstaltungen, bei denen wir gut sammeln können usw. Zurücksenden könnt Ihr per Post (Monika Köhler, Bautzener Straße 10, 10829  Berlin) oder direkt bei der Bäckerei Seitz in der Hochkirchstraße abgeben. Ein weiterer Kontakt ist über die email-Adresse StMatthaeusKiez/@/gmx.de möglich.

Es wurde bereits offiziell damit begonnen, AnwohnerInnen sowie ansässige Gewerbetriebe zu kontaktieren. Ziel ist, dass sich möglichst viele direkte Anwohnerinnen und Anwohner aber auch möglichst viele aus dem Schöneberger Norden und auch aus dem übrigen Bezirk in den kommenden Wochen hinter die Forderung stellen und unterschreiben. Die Initiative lehnt sich dabei an das streng formale bezirkliche Verfahren zum “Einwohner-Antrag” an.

Hier die Forderungen, die im pdf-Flugblatt genauer nachzulesen sind, in Kürze:
Wir fordern die Erweiterung des geplanten Grünzuges entlang der gesamten Bautzener Straße
bis zur Yorckstraße.

Begründung: Die Fläche ist integraler Bestandteil des Nord-Süd Grünzuges zwischen Potsdamer Platz und Südgelände und ermöglicht den dringend benötigten direkten Zugang von unserem Kiez zum Gleisdreieckspark.

Wann und wie die Unterschriftenlisten im Zusammenhang mit dem Fortgang der Werkstattgesprächsreihe verwendet werden oder wer sie außer den Mitgliedern der BVV Tempelhof-Schöneberg mit Anschreiben dann noch kriegen soll, wird in Kürze diskutiert werden.

Hier sind die Unterschriftenlisten und die Informationen zur Aktion per pdf zum Runterladen und Ausdrucken

Informationen zur Aktion per Klick
Unterschriftenliste als pdf