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Handgefärbte Garne made in Schöneberg

Von HU-Gastbloggerin Ricarda

Als ich von der Pallasstraße in die Gleditschstraße abbiege, fällt mir zuerst der große AOK Komplex an der Straßenecke auf. Die Gleditschstraße selbst scheint wenig befahren zu sein und die Umgebung erweckt den Eindruck einer ruhigen Wohngegend. Vorbei an einem Malermeisterbetrieb, einem Physiotherapiezentrum und einer Hebammenpraxis, erreiche ich die Hausnummer 45. Ich trete einen Schritt zurück und ein Blick ins Schaufenster sagt mir, hier bin ich richtig. „Die Wollnerin“ steht dort in Großbuchstaben.

WollatelierDie Wollnerin“ heißt mit richtigem Namen Sabine Bornemann und hat hier im Viertel vor knapp vier Monaten das erste Wollgeschäft für handgefärbte Garne eröffnet. Handgefärbte Garne made in Berlin-Schöneberg, das ist wohl einmalig! Nachdem wir  es uns im hinteren Teil des Ladens an einem großen weißen Tisch gemütlich gemacht haben, halte ich mich gar nicht lange zurück und stelle Frau Bornemann die Frage der Fragen: Wie kommt man zu dieser Geschäftsidee? Weiterlesen

Geheimtipps Potsdamer Straße

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Anfang Mai 2014 erschien die zweite Auflage des Booklets „Geheimtipps Potsdamer Straße“, das Geschäfte und Restaurants im Gebiet vorstellen, die in ihrer Art einzigartig sind. In ihrer Gesamtheit zeigen sie die vielen Kleinodien, die AnwohnerInnen und BesucherInnen der Potsdamer Straße entdecken können. Sie machen den Charme der Straße aus, die von dem international geprägten Einzelhandel geprägt ist.

Die Texte des Booklets, das von LOK.a.Motion GmbH im Rahmen des Projektes „gemeinsam wirtschaften an der Potsdamer Straße“ erstellt worden ist, basieren auf ausführlichen Interviews mit den GeschäftsführerInnen. Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, war begeistert, denn auch sie als gute Kennerin des Gebietes entdeckte in ihm neue Orte: „Es zahlt sich aus, dass das Quartiersmanagement Schöneberger Norden seit Jahren einen hohen Wert auf das Arbeits- und Wirtschaftsleben im Kiez legt“, lobte sie und betonte, dass durch die persönlichen Geschichten und guten Informationen die Vernetzung von UnternehmerInnen im Kiez bestens gefördert werden.

Insgesamt 16 Geschäfte entlang der Potsdamer Straße und in den Nebenstraße sind portraitiert worden. Hier findet man sie im Überblick. Das Booklet im Printformat erhält man in den jeweiligen Geschäften und im VorOrtBüro des Quartiersmanagements Pallasstraße 5, 10781 Berlin .

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Fotos: Carmen Jasmyn Hoffmann | Text & Layout: Göran Halit

Pallasstrasse, Berlin vom Problem zum Vorbild

Die Pallasstrasse liegt im Berliner Stadtteil Schöneberg und ist ein Highlight das in kaum einem Stadtführer aufgeführt wird. Das Pallaseum und der Hochbunker gehören zu den sehenswerten Bauten an der Pallasstrasse.

Einen Überblick erlangen Sie in diesem kurzen Video.

Pallasseum

Das Pallasseum ist vielleicht nicht jedem Berliner ein Begriff, aber gesehen hat es fast jeder schon. Wir sprechen hier von dem Gebäude, das Jahrelang als „Wohnmaschine“ oder als städtebauliche Katastrophe bezeichnet wurde –  so der Tagesspiegel im Jahr 2009. Seither hat sich einiges getan. Der Wohnpalast hat sich zu einer respektierten und nachgefragen Wohngegend entwickelt. Das hat das Pallasseum seinen gut 1500 Bewohnern zu verdanken. Die Mieter stoppten einen geplanten Abriss des Gebäudes im Jahre 1998. Die Bewohner richteten einen Präventionsrat ein, der im Jahre 1999 von einem Quartiersmanagement ergänzt wurde. Diese Maßnahme sorgte dafür das saniert- statt planiert- wurde. Zu den Highlights der vergangenen Zeit gehören die Pallasseum Portraits über die auf dem Potseblog bereits berichtet wurde hier geht´s zum Artikel->  Der Künstler Daniel Knippig verpasste dem 70er Jahre Bau mit den vielen Satallitenschüsseln in dem Projekt „Von Innen nach Außen“ einen neuen Look. Knippig arbeitete mit den Bewohnern an der Verschönerung des Erscheinungsbildes- insgesamt wurden 70 Satellitenschüsse mit individuellen Motiven verziert. Mehr Fakten zum Pallasseum findet man natürlich auch auf Wikipedia hier klicken->

 

Hochbunker

Der Hochbunker an der Pallasstrasse liegt in unmittelbarer Nähe des Pallasseum. Genau genommen liegt er direkt unter dem Pallasseum. Der Hochbunker wurde als Rohbau in Zweiten Weltkrieg fertiggestellt. Heutzutage wird er als Ort der Erinnerung, vom Kunstamt Tempelhof-Schöneberg und vom Verein Berliner Unterwelten als Veranstaltungsort genutzt.

 

Standort:


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Artikel, Fotos und Video von Jan Radoch