Schlagwort-Archive: Potsdamer Straße

Die Anfänge des Botanischen Gartens auf dem Areal des heutigen Kleistparks

Von Gast-Bloggerin Damjana Panic

Haben Sie eigentlich schon mal darüber nachgedacht, was der Heinrich-von-Kleist-Park mit der nach Johann Sigismund Elßholz benannten Straße zu tun hat, die ihn nach Osten hin begrenzt?

Elßholz wird 1623 in Frankfurt an der Oder geboren. Er gilt damals als einer der bedeutendsten deutschen Gelehrten der Naturwissenschaften. Er ist vielseitig interessiert und betätigt sich unter anderem auf den Gebieten Gartenbau, Botanik, Alchemie, Astrologie, Ernährungslehre und Medizin. Weiterlesen

Ayan Filipino Streetfood: Das ist es!

Von Gastbloggerin Lisa

Seit einem Jahr kann man im „Ayan Filipino Streetfood“ traditionell philippinisch essen gehen und einen besonderen Teil der Potsdamer Straße auf sich wirken lassen.

Von der Potsdamer Brücke aus sind es fünf Minuten Fußweg zum „Ayan Filipino Streetfood“. Vorbei an Carglass, der Galerie Michael Janssen und dem Blumenstudio Bohner. Ein Kontrastprogramm zum aufgedonnerten Potsdamer Platz, von dem ich gerade komme. „Ayan“ lässt sich hier leicht als neuer Laden identifizieren. Weiterlesen

Abstrakte Computerkunst in *meiner* Potse?

Zu finden zwischen Kurfürstenstr. und Bülowstr. auf der Frobenstr.

Ich – ein HU-Gastblogger – spazierte durch den Kiez, da fiel mir dieses Graffiti auf, und ich musste erstmal genauer hinschauen, um zu begreifen, dass ich nicht schielend doppelt
sehe. Man könnte meinen, der Künstler hätte ein normales Bild genommen und durch das Deep Dream-Programm gejagt. Weiterlesen

Auf der Suche nach Entspannung – „Yoga-Guide“ für den Kiez

Von HU-Gastbloggerin Nina

Verkehrsschlagader, neue und traditionsreiche Läden, Straßenstrich, Kunst-Hotspot auf dem Sprung zur Gentrifizierung – auf der Potse ist viel in Bewegung, es herrscht großstädtische Vielfalt und Hektik, aber wo und wie kommt man hier mal zur Ruhe?

Wer innehalten und durchatmen möchte, den ganzen Trubel einmal ausblenden will und das – wie ich – am liebsten auf der Yoga-Matte tut, braucht ein bisschen Geduld, bis er den passenden Ort dafür findet. Weiterlesen

Die Lützowbiene

Schon bei der Terminvereinbarung kommt mir Herr Krause Junior, der Chef der Lützowbiene, etwas gehetzt vor. Und bei meinem Interviewbesuch bestätigt sich dieser Eindruck; ob es zur Zeit viel zu tun gibt, frage ich – „Schulanfang, wir sind voll ausgelastet.“ Der Schulanfang ist für den Bürobedarf die Hauptsaison, quasi wie Weihnachten, Ostern und Halloween zugleich. Weiterlesen

Queen of Muffins

Das Café von vorne

Das Café von vorne

Von einem HU-Gastblogger

Queen of Muffins ist ein typisches Berliner Café am der Ecke Potsdamer Straße/Pohlstraße. Am Tag vor meinem geplanten Interview mit der Angestellten Lisa schaute ich inkognito vorbei und bestellte mir testweise einen Vanilleblaubeermuffin. Der Laden machte seinem Namen alle Ehre! Weiterlesen

„Rankommen“ zum leckeren Mittagstisch im Maiden Mother & Crone

Von HU-Gastbloggerin Nina

Die Jungs vom Maiden Mother & Crone sind Marktschreier deluxe – und zwar in der 2.0 Variante – auf facebook preisen sie ihren Mittagstisch ziemlich lautstark und unterhaltsam an.  Zum Beispiel so:

 „Die Woche endet mit ’nem Knall: Tandoori-Joghurt Chicken mit Safran-Kurkuma-Reis, Schmorkürbis & Za’atar-Chinakohl-Topping oder Koshari de luxe: ägyptisches Streetfood mit Linsen, Maccharoni-Reis, Gemüse-Harissa-Sugo, Karamell-Zwiebeln und Pistazien-crumble dazu Mango-Gurken-Möhrchen-Salat und dem BESTEN Oliven-Hummus EVER!! BAAAM!!“

Oder auch mal etwas schlichter:

„Morgen schön Jambalaya. Rankommen!“

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Migration Hub – Potsdamer 144 – ganz oben

Migration Hub_14Seit heute 17 Uhr füllen sich die zwei Räume im Dachgeschoss der Potsdamer Straße 144 stetig. Um 17.30 Uhr sind circa 50 Leute versammelt. „Es ging alles ganz schnell,“ sagt Paula Schwarz. Sie ist sozusagen die Gastgeberin. „Vor einer Woche hatten Katharina Dermühl und ich die Idee, mit dem Migration Hub Initiativen, Entrepreneurs und Aktivisten miteinander zu vernetzen, indem wir einen Co-Working Space initiieren.“ Weiterlesen

Rauschgefühle durch Stummfilmkomponist Stephan Graf von Bothmer

Geschrieben von HU-Gastbloggerin  Lucia.

Eine Geschichte vom Wintergarten zur Potsdamer Straße

Jeder kennt das Gefühl sich auf ein Fahrrad zu setzten und loszufahren, obwohl man ein halbes Jahr nicht gefahren ist. Manche wundern sich auch, warum sie eine unbekannte Melodie summen, welche sie vielleicht zuvor im Auto eines Freundes gehört haben. Unheimlich wird es, wenn man seinen kleinen Regenschirm vor dem  Verlassen des Hauses und bei strahlendem Sonnenschein einpackt und am Abend als einziger trocken durch den Regen läuft. Das Phänomen läuft unter der Bezeichnung der unbewussten oder intuitiven Wahrnehmung. Nur was hat das alles mit dem Stummfilm und vor allem der Potsdamer Straße zu tun, fragen sie? Eine ganze Menge! Weiterlesen

Kunst an der Potsdamer Straße: Begegnungen mit Künstlern, Galeristen und Besuchern

von Christian Kaiser

Die Gegend um die Potsdamer Straße ist zu einem Kunstquartier geworden. Im Straßenbild sind die Galerien und Ateliers deutlich sichtbar. Fährt man etwa die Potsdamer Straße entlang, so kann man vom Doppeldecker aus in die weißen Räume von Galerien hineinschauen. In deren Inneren sieht man mitunter ein Paar Stiefel schrittweit auseinander stehen oder einen Farbklecks an der Wand – „Ist das Kunst oder kann das weg?“ ist ja längst ein Running Gag.

Wie aber sehen Künstler und Galeristen eigentlich ihre jeweilige Tätigkeit, was bedeutet sie ihnen persönlich?

Was macht überhaupt ein Galerist genau? Und wie wird man zum Künstler? Ist Kunst noch immer gelebte Selbstentfaltung? Und wie gehen dann Künstler und Galeristen mit der Notwendigkeit um, ihre Werke vermarkten zu müssen?

Wieso gibt es eigentlich so viele Galerien und Künstler im Gebiet der Potsdamer Straße?

Gibt es eine Vernetzung zwischen den Galerien und den hier ansässigen Künstlern? Wer kauft denn Kunst, wer besucht Galerien? Kann man tatsächlich von einem Kunst-Boom sprechen?

Gesprochen habe ich über diese Fragen mit zwei Künstlern, die in den U-Bahnbögen der Pohlstraße 11 ihre Ateliers haben, Bettina Lüdicke und Rolf Hemmerich, mit der Managerin der Krome Gallery in der Potsdamer Straße 98, Selina Lai, und mit Alfons Klosterfelde, dem Galeristen der Helga Maria Klosterfelde Galerie in der Potsdamer Straße 97, sowie mit zufällig angetroffenen Besuchern dieser beiden Galerien.

Von diesen Begegnungen berichte ich in fünf Artikeln, zu deren Lektüre ich Sie herzlich einladen möchte:

Urknall im Keller – eine Begegnung mit dem Künstler Rolf Hemmerich in seinem Atelier in der Pohlstaße 11

Skulpturen schaffen, um Raum zu gewinnen – Bettina Lüdicke erzählt in ihrem Atelier in der Pohlstraße 11 von ihrer künstlerischen Arbeit

Von ‚Nieeje‘ und der großen Liebe – Galerien-Besucher. Eine Momentaufnahme

„Es geht darum, den Künstler in seiner ganzen Persönlichkeit zu verstehen“ – ein Gespräch mit Selina Lai, Managerin der Krome Gallery (Potsdamer Straße 98), über die Tätigkeit einer Galerie

Über das Verkaufen von Genuss – eine Begegnung mit Alfons Klosterfelde, Galerist der Helga Maria Klosterfelde Galerie (Potsdamer Straße 97)