Wohnen und Mieten in Berlin: Bund redet von Mietenbremse – und verkauft zum Höchstpreis

Der Protest der BewohnerInnen in der Großgörschen-/Katzlerstraße gegen den Verkauf ihrer Häuser passt ins Zeitenklima und ist höchst effektiv. Dazu gehört u.a. die Erstellung der Petition  52559 „Liegenschaften des Bundes – Verkauf von Wohnimmobilien durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die über diesen Link gezeichnet werden kann.

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass ein Verkauf von Mehrfamilienhäusern der BImA zum Höchstgebot ausgeschlossen ist und diese Wohnimmobilien ausschließlich an gemeinnützige, kommunale Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften verkauft werden dürfen, die eine sozialverträgliche Vermietung sicherstellen. Mietern, die sich als Genossenschaft organisieren, ist ein Vorkaufsrecht einzuräumen. Um Wohnraum langfristig zu sichern, ist beim Verkauf ein Weiterveräußerungsverbot festzulegen. Mehr Info hier. 

Die Berliner Zeitung berichtete am 9. Juli noch einmal ausführlich über den Sachverhalt.

Zitat:
Zu den Häusern, die gegenwärtig von der Bima angeboten werden, gehören 48 Wohnungen an der Großgörschenstraße/Ecke Katzlerstraße in Schöneberg. „Wir haben Angst, dass wir durch steigende Mieten aus den Wohnungen vertrieben werden“, sagt Bewohner Thomas Hölker. Grund: Die Mieten in den Häusern sind vergleichsweise niedrig. Sie bewegen sich laut Hölker zwischen 2,71 und 4,71 Euro je Quadratmeter (kalt).
31-fache Jahreskaltmiete
Die Bima fordert laut einem Inserat im Internet 7,1 Millionen Euro für die Wohnungen samt Gewerbeflächen. Das entspricht umgerechnet etwa dem 31-fachen der aktuellen Jahreskaltmiete. Ein solcher Preis gilt als höchst spekulativ. Durch die niedrigen Mieteinnahmen lässt er sich kaum finanzieren.

Weiterlesen: via Wohnen und Mieten in Berlin: Bund redet von Mietenbremse – und verkauft zum Höchstpreis | Wohnen – Berliner Zeitung.

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